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<title>Breklumer Hefte</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Breklumer Hefte</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Die <b>Breklumer Hefte</b> waren eine <a href="Schriftenreihe" title="Schriftenreihe">Schriftenreihe</a> der Volksmissionsarbeit der Bekenntnisgemeinschaft der <a href="Evangelisch-Lutherische_Landeskirche_Schleswig-Holsteins" title="Evangelisch-Lutherische Landeskirche Schleswig-Holsteins">Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schleswig-Holsteins</a>, die in den Jahren 1935 bis 1941 im Selbstverlag der <a href="Bekennende_Kirche" title="Bekennende Kirche">Bekennenden Kirche</a> Schleswig-Holsteins in <a href="Breklum" title="Breklum">Breklum</a> erschien und 20 Hefte und ein Sonderheft umfasste. Durch die hohen Auflagen bekam die Schriftenreihe reichsweite Bedeutung. Die <i>Breklumer Hefte</i> wurden im Jahr 2018 in einer Gesamtausgabe neu herausgegeben.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Volksmissionarische_Aktivitäten"><span id="Volksmissionarische_Aktivit.C3.A4ten"></span>Volksmissionarische Aktivitäten</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="1933_und_1934">1933 und 1934</h3></div>
<p>Auf den <a href="10._November" title="10. November">10. November</a> 1933, den 450. Geburtstag <a href="Martin_Luther" title="Martin Luther">Martin Luthers</a>, ist das Vorwort von <a href="Theodor_Ellwein" title="Theodor Ellwein">Theodor Ellwein</a> und Christian Stoll für die <i>Riederauer Thesen zur lutherischen Volksmission</i> datiert, die 1933 im ersten Heft der Schriftenreihe <i><a href="Bekennende_Kirche_(Schriftenreihe)" title="Bekennende Kirche (Schriftenreihe)">Bekennende Kirche</a></i> in München erschienen. Sie wurden vom 1. bis 5. Oktober 1933 in <a href="Riederau_(Die%C3%9Fen_am_Ammersee)" title="Riederau (Dießen am Ammersee)">Riederau</a> am Ammersee von einem theologischen Arbeitskreis erarbeitet, der nach dem am 12. September 1933 vorgelegten Plan des bayerischen Landesbischofs <a href="Hans_Meiser_(Bischof)" title="Hans Meiser (Bischof)">Hans Meiser</a> für die künftige volksmissionarische Arbeit in der <i>Evangelisch-lutherischen Landeskirche Bayerns rechts des Rheins</i> berufen worden war.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ebenfalls am 10. November 1933 erging ein <i>Aufruf der Reichskirchenregierung zur Volksmission</i> an die „deutschen evangelischen Volksgenossen“, der, von <a href="Walter_Birnbaum_(Theologe)" title="Walter Birnbaum (Theologe)">Walter Birnbaum</a> erarbeitet und von <a href="Joachim_Hossenfelder" title="Joachim Hossenfelder">Joachim Hossenfelder</a> unterschrieben, ganz vom Geist der <a href="Deutsche_Christen" title="Deutsche Christen">Deutschen Christen</a> bestimmt war.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Von Januar bis Mai 1934 erschien in <a href="Bezirk_Altona" title="Bezirk Altona">Altona</a> in vier Heften die kleine Schriftenreihe <i><a href="Die_Gemeindekirche" title="Die Gemeindekirche">Die Gemeindekirche</a></i>, herausgegeben von dem Theologen <a href="Hans_Asmussen" title="Hans Asmussen">Hans Asmussen</a> und dem Architekten <a href="Rudolf_J%C3%A4ger_(Architekt)" title="Rudolf Jäger (Architekt)">Rudolf Jäger</a>.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zum Thema „<a href="Volksmission" title="Volksmission">Volksmission</a>“ schrieb Asmussen:
</p>
<dl><dd>„Und wer von uns wäre wohl nicht versucht gewesen, die kirchliche Aufgabe mit der politischen zu verbinden?! Wie schön ließe es sich arbeiten, wenn nationalsozialistische Propaganda und christliches Zeugnis ein und dasselbe wäre! Wenn wir Volksmission treiben, so verläßt uns der Geist, sobald wir ins Agitatorische abgleiten! Der Geist, der uns treibt, gestattet uns nur eines: Die Predigt des Evangeliums! Diese Predigt macht Christum groß und alle Menschen klein! Man kann nur dann die Größe Christi preisen, wenn man zugleich den Hörern sagt: Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt! Tut ihr nicht rechtschaffene Früchte der Buße, dann werdet ihr abgehauen und ins Feuer geworfen. Tut ihr nicht rechtschaffene Früchte der Buße, dann redet bitte nicht in kirchlichen Dingen mit. Eine johlende Menge ist agitatorisch sehr günstig, aber in der Volksmission vertreibt sie den Segen. Darum muß sich die Gemeindekirche von allen Geistern scheiden, welche Volksmission und agitatorisches Handeln verbinden können.“<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd></dl>
<p>Die <a href="Evangelisch-Lutherische_Kirche_im_Hamburgischen_Staate" title="Evangelisch-Lutherische Kirche im Hamburgischen Staate">Evangelisch-Lutherische Kirche im Hamburgischen Staate</a> richtete 1934 ein „Volksmissionarisches Amt“ unter der Leitung von <a href="Karl_Witte_(Bischof)" title="Karl Witte (Bischof)">Karl Witte</a> ein. Auch in Sachsen wurden entsprechende Bemühungen unternommen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="1935_in_Schleswig-Holstein">1935 in Schleswig-Holstein</h3></div>
<p>Im Herbst 1935 wurde von der Bekenntnisgemeinschaft der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schleswig-Holsteins ein volksmissionarisches Amt gebildet, das unter dem Vorsitz von Pastor <a href="Johannes_Lorentzen" title="Johannes Lorentzen">Johannes Lorentzen</a>-Kiel arbeitete und in Breklum angesiedelt war mit <a href="Martin_P%C3%B6rksen" title="Martin Pörksen">Martin Pörksen</a> als Geschäftsführer. Es diente auch als Ort der vorläufigen Beschäftigung für junge Theologen der Bekenntnisgemeinschaft in Schleswig-Holstein: Sechs der jungen Pastoren, die am 26. Oktober 1935 von Bischof <a href="August_Marahrens" title="August Marahrens">Marahrens</a> in Harburg ordiniert worden waren, wurden zum volksmissionarischen Einsatz nach Breklum abgeordnet.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Diese Volksmission, verbunden mit <a href="Apologetik" title="Apologetik">apologetischer</a> Arbeit, wurde in den Bekenntnisgemeinschaften geleistet, die in vielen Gemeinden sich bildeten. Ihre Mitglieder erhielten eine rote Karte und trugen durch ihre Beiträge zur Ermöglichung der Arbeit bei. Auch öffentliche Versammlungen konnten zuerst noch gehalten werden, bis sie durch Verbot unmöglich gemacht wurden. Die apologetische und volksmissionarische Bedeutung der <i>Breklumer Hefte</i> war groß, in einigen Fällen sogar reichsweit. Sie erschienen im „Amt für Volksmission“ und wurden in Breklum von der Druckerei der Missionsbuchhandlung gedruckt.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>P. Lorentzen-Kiel definiert in einem 1935 auf der ersten Bekenntnissynode der schleswig-holsteinischen Bekenntnisgemeinschaft in <a href="Kiel" title="Kiel">Kiel</a> gehaltenen Vortrag<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die Bekennende Kirche (BK) als eine volksmissionarisch aktive Kirche. In der Situation des neuen Heidentums, das das Göttliche in den Tiefen des menschlichen Herzens erleben will, angesichts von Mächten, „die vielleicht <a href="Positives_Christentum" title="Positives Christentum">positives Christentum</a> sagen, aber das wirkliche <a href="Bibeltreue" title="Bibeltreue">biblische Christentum</a> verneinen“, und innerhalb einer Kirche, die unfähig ist zur Auseinandersetzung mit glaubens- und bekenntnisfeindlichen Kräften, darf die BK sich nicht aus sich selbst zurückziehen, sondern muss sich einsetzen für das Wort, das der Kirche anvertraut ist und das sie dieser Welt und diesem Volk schuldet, auch wenn es Stimmen gibt, die das Eintreten für die Reinheit der Verkündigung als Staatsfeindschaft diskreditieren.
</p><p>Der Lübecker Altbischof <a href="Karl_Ludwig_Kohlwage" title="Karl Ludwig Kohlwage">Karl Ludwig Kohlwage</a> schreibt über „die Bekennende Kirche in der öffentlichen Auseinandersetzung“:
</p>
<dl><dd>„‚Die Volksmission der BK predigt unentwegt: Es ist in keinem anderen Heil. Sie kann so predigen, weil sie nicht menschliche Frömmigkeit wecken will, weil sie vielmehr den ewigen Ratschluss Gottes verkündigen darf.‘ Dafür braucht sie Menschen, die dieses Zeugnis und Bekenntnis zur Sache ihres eigenen Lebens machen. Und diese Menschen sind da, die bereit und fähig sind, ‚das Netz auszuwerfen‘, im biblischen Bild. Lorentzen führt die in Hunderte gehenden Volksmissionsversammlungen, Abendveranstaltungen und Volksmissionsfahrten von Vikaren und Studenten ins Feld. Auch hier ein Kernelement der BK: keine ‚Winkelkirche‘, auf sich selbst konzentriert, sondern an die Öffentlichkeit, an das Ganze, an das Volk gewiesen, heute sagen wir: an die Gesellschaft.“<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd></dl>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Die_Breklumer_Hefte">Die Breklumer Hefte</h2></div>
<p>Die Breklumer Hefte waren „Stimmen zur Bewahrung einer bekenntnisgebundenen Kirche in bedrängender Zeit“. Sie setzten sich kritisch mit den glaubens- und christentumsfeindlichen Strömungen im Nationalsozialismus auseinander. Mit ihren hohen Auflagen (zwischen 10.000 und 65.000, in einem Fall sogar weit darüber hinaus) hatten sie reichsweite Bedeutung. Sie wurden teilweise verboten und eingezogen, was die Rarität der erhalten gebliebenen Exemplare erklärt.
</p><p>Nach dem Krieg gerieten die Breklumer Hefte in Vergessenheit. In den nordelbischen Bibliotheken waren sie nirgendwo vollzählig greifbar, nicht einmal in Breklum hatte man alle Titel aufbewahrt. Das führte bei den Herausgebern zu der Überzeugung, die Breklumer Hefte samt dem Sonderheft „Die Nordmark im Glaubenskampf. Eine Antwort der Kirche an Gustav Frenssen“ lesbar zu machen und in einer Gesamtausgabe der Öffentlichkeit zu präsentieren.
</p><p>Die Edition erschien 2018 und war fast acht Jahrzehnte nach der erzwungenen Einstellung der Breklumer Hefte ein neues „Medienereignis“ (<a href="Stephan_Richter_(Journalist)" title="Stephan Richter (Journalist)">Stephan Richter</a>). Zeigte doch der Sammelband erstmals auf einem breiten Fundament, wie sich die Bekennende Kirche Schleswig-Holsteins in der NS-Zeit mit dem damaligen Zeitgeist auseinandergesetzt hat.
</p><p>„Die Hefte vermitteln eine lebendige Vorstellung vom Denken und Glauben, vom Kämpfen und Argumentieren von Christen in einer wichtigen geschichtlichen Epoche“, unterstreichen die Herausgeber. Sie erwarten, dass sich die wissenschaftliche Theologie mit diesem Vermächtnis der Bekennenden Kirche stärker beschäftigen wird, nachdem die Breklumer Hefte so lange eigenartig ungeordnet und vor allem unausgewertet in der Vergangenheit geruht haben.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_Hefte">Die Hefte</h3></div>
<ul><li>Heft 1: <i>Das christliche Bekenntnis und die Deutsche Glaubensbewegung. Eine Auseinandersetzung mit Graf Reventlow und Professor Hauer</i>. Von J. Lorentzen, Pastor in Kiel. 1935</li>
<li>Heft 2: <i>Weder Hauer noch die Deutschkirche. Ein volkstümliches Wort aus Schleswig-Holstein zum Kampf um den christlichen Glauben</i>. Von <a href="Hans_Treplin_(Pastor)" title="Hans Treplin (Pastor)">Hans Treplin</a>, Pastor in Hademarschen. 1935 (reichsweit nachgefragt; später verboten. Auflage: mindestens 80.–90. Tsd.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>; <a rel="nofollow" class="external text" href="https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=http://msvpeine-kitodo.feste-ip.net/content/14460387X/14460387X.xml">Digitalisat</a>)</li>
<li>Heft 3: <i>Ein christliches Wort zum Mythus des Blutes</i>. Von H. Adolphsen, Pastor in Itzehoe. 1935 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=http://msvpeine-kitodo.feste-ip.net/content/247940011/247940011.xml">Digitalisat</a>)</li>
<li>Heft 4: <i>[Mit Gott.] Ein Wort an den deutschen Soldaten</i>. Von Hans Treplin. Pastor in Hademarschen. 1935 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://viewer.hlb-wuppertal.de/viewer/image/1634301310718/1/">Digitalisat</a>)</li>
<li>Heft 5: <i>Aberglaube und Zauberei – Wahn oder Wirklichkeit?</i> Von <a href="Eduard_Juhl" title="Eduard Juhl">Eduard Juhl</a>, Pastor in Altona-Gr. Flottbek. 1935; 1938: 16.–20. Tsd. (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=http://msvpeine-kitodo.feste-ip.net/content/269254110/269254110.xml">Digitalisat</a>)<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Heft 6: <i>Der verborgene Schatz im Taufsakrament</i>. Von <a href="Paul_Gerhard_Johanssen" title="Paul Gerhard Johanssen">Paul Gerhard Johanssen</a>, Pastor in Osterhever, Eiderstedt. 1936; 1938: 21.–30. Tsd.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Heft 7: <i>Halt uns bei festem Glauben! Ein Wort an die deutschen Konfirmanden</i>. Von Wolfgang Prehn, Pastor in St. Peter (Nordsee). 1936; 1939: 4. Auflage (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=http://msvpeine-kitodo.feste-ip.net/content/746694482/746694482.xml">Digitalisat</a>)<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Heft 8: <i>Um Kreuz und Altar. Ein Wort aus Schleswig-Holstein zum 5. Hauptstück</i>. Von Hans Treplin, Pastor in Hademarschen. 1936; 1939: 56.–65. Tsd. (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=http://msvpeine-kitodo.feste-ip.net/content/270530126/270530126.xml">Digitalisat</a>)<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Heft 9: <i>Das Bekenntnis – Lebenszeugnis der Kirche</i>. Von J. Lorentzen, Pastor in Kiel. 1936 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=http://msvpeine-kitodo.feste-ip.net/content/271728663/271728663.xml">Digitalisat</a>)</li>
<li>Heft 10: <i>Beten. Ein Wort zum 3. Hauptstück</i>. Von Paul Gerhard Johanssen, Pastor in Osterhever, Eiderstedt. 1936; 1938: 21.–30. Tsd.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Heft 11: <i>Die Kirche und der Jude</i>. Von Pastor <a href="Wilhelm_Halfmann" title="Wilhelm Halfmann">Wilhelm Halfmann</a>, Oberkonsistorialrat commiss. in Kiel. 1936; 1937: 21.–30. Tsd. (wurde im April 1937 eingezogen und verboten, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=http://msvpeine-kitodo.feste-ip.net/content/197458017/197458017.xml">Digitalisat</a>)<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Heft 12: <i>Die Stunde der evangelischen Kirche</i>. Von Pastor Wilhelm Halfmann, Oberkonsistorialrat commiss. in Kiel, Amt für Volksmission, Breklum 1937: 20.–40. Tsd. im Druck, 40.–60. Tsd. in Druckvorbereitung (wurde bald eingezogen und verboten, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=http://msvpeine-kitodo.feste-ip.net/content/144604477/144604477.xml">Digitalisat</a>).<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Heft 13: <i>Ernte. Ein Wort an den christlichen Bauern</i>. Von Hans Treplin, Pastor in Hademarschen, Amt für Volksmission, Breklum 1937. (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=http://msvpeine-kitodo.feste-ip.net/content/144604450/144604450.xml">Digitalisat</a>)</li>
<li>Heft 14: <i>Sterben? Von der Herrlichkeit der Christenhoffnung</i>. Von Paul Gerhard Johanssen, Pastor in Osterhever, Eiderstedt, Amt für Volksmission, Breklum 1937; 1938: 46.–55. Tsd. (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=http://msvpeine-kitodo.feste-ip.net/content/14460437X/14460437X.xml">Digitalisat</a>)<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Heft 15: <i>Deine Ehe</i>. Von <a href="Otto_von_Dorrien" title="Otto von Dorrien">Otto von Dorrien</a>, Pastor in Uetersen. 1937</li>
<li>Heft 16: <i>Dein Weg zu Gott</i>. Von Hans Dunker, Pastor in Breklum. 1937; 1938: 11.–20. Tsd.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Heft 17: <i>Die Kirche im Haus</i>. Von Paul Gerhard Johanssen, Pastor in Osterhever, Eiderstedt, Volksmission, Breklum 1938; 1938: 21.–30. Tsd.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Heft 18: <i>Dein Leid. Ein Wort von der Überwindung des Leides</i>. Von Meno Hach, Pastor in Flensburg, Volksmission, Breklum 1939.</li>
<li>Heft 19: <i>Was die Bibel wirklich sagt!</i> Von J. Lorentzen, Kiel, Missionsbuchhandlung, Breklum o.&nbsp;J. [1939] (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=http://elk-wue.gbv.de/data/1763751252/1763751252.xml">Digitalisat</a>)</li>
<li>Heft 20: <i>Soll die Kirche im Dorf bleiben?</i> Von J. Bielfeldt – Rendsburg, Missionsbuchhandlung Breklum 1941.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_Autoren">Die Autoren</h3></div>
<ul><li>Hans Adolphsen: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://d-nb.info/gnd/127408525">(im Katalog der DNB)</a>
<ul><li>Heft 3: <i>Ein christliches Wort zum Mythus des Blutes</i></li></ul></li>
<li><a href="Johann_Bielfeldt" title="Johann Bielfeldt">Johann Bielfeldt</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://d-nb.info/gnd/104813830">(im Katalog der DNB)</a>
<ul><li>Heft 20: <i>Soll die Kirche im Dorf bleiben?</i></li></ul></li>
<li><a href="Otto_von_Dorrien" title="Otto von Dorrien">Otto v. Dorrien</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://d-nb.info/gnd/116188170">(im Katalog der DNB)</a>
<ul><li>Heft 15: <i>Deine Ehe</i></li></ul></li>
<li>Hans Dunker: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://d-nb.info/gnd/1062522877">(im Katalog der DNB)</a>
<ul><li>Heft 16: <i>Dein Weg zu Gott</i></li></ul></li>
<li>Meno Hach: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://d-nb.info/gnd/127448292">(im Katalog der DNB)</a>
<ul><li>Heft 18: <i>Dein Leid</i></li></ul></li>
<li><a href="Wilhelm_Halfmann" title="Wilhelm Halfmann">Wilhelm Halfmann</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://d-nb.info/gnd/118700952">(im Katalog der DNB)</a>
<ul><li>Heft 11: <i>Die Kirche und der Jude</i></li>
<li>Heft 12: <i>Die Stunde der evangelischen Kirche</i></li></ul></li>
<li><a href="Paul_Gerhard_Johanssen" title="Paul Gerhard Johanssen">Paul Gerhard Johanssen</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://d-nb.info/gnd/10514083X">(im Katalog der DNB)</a>
<ul><li>Heft 6: <i>Der verborgene Schatz im Taufsakrament</i></li>
<li>Heft 10: <i>Beten – ein Wort zum dritten Hauptstück</i></li>
<li>Heft 14: <i>Sterben? Von der Herrlichkeit der Christenhoffnung</i></li>
<li>Heft 17: <i>Die Kirche im Haus</i></li></ul></li>
<li><a href="Eduard_Juhl" title="Eduard Juhl">Eduard Juhl</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://d-nb.info/gnd/101817509">(im Katalog der DNB)</a>
<ul><li>Heft 5: <i>Aberglaube und Zauberei – Wahn und Wirklichkeit</i></li></ul></li>
<li><a href="Johannes_Lorentzen" title="Johannes Lorentzen">Johannes Lorentzen</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://d-nb.info/gnd/1026235677">(im Katalog der DNB)</a>
<ul><li>Heft 1: <i>Das christliche Bekenntnis und die deutsche Glaubensbewegung. Eine Auseinandersetzung mit Graf Reventlow und Professor Hauer</i></li>
<li>Heft 9: <i>Das Bekenntnis – Lebenszeugnis der Kirche</i></li>
<li>Heft 19: <i>Was die Bibel wirklich sagt!</i></li></ul></li>
<li>Wolfgang Prehn<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://d-nb.info/gnd/1026994799">(im Katalog der DNB)</a>
<ul><li>Heft 7: <i>Halt uns bei festem Glauben. Ein Wort an die deutschen Konfirmanden</i></li></ul></li>
<li><a href="Hans_Treplin_(Pastor)" title="Hans Treplin (Pastor)">Hans Treplin</a><sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://d-nb.info/gnd/10760034X">(im Katalog der DNB)</a>
<ul><li>Heft 2: <i>Weder Hauer noch die Deutschkirche. Ein volkstümliches Wort zum Kampf um den christlichen Glauben</i></li>
<li>Heft 4: <i>[Mit Gott.] Ein Wort an den deutschen Soldaten</i></li>
<li>Heft 8: <i>Um Kreuz und Altar. Ein Wort aus Schleswig-Holstein zum 5. Hauptstück</i></li>
<li>Heft 13: <i>Ernte. Ein Wort an den christlichen Bauern</i></li></ul></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Das_Sonderheft">Das Sonderheft</h3></div>
<p>Ebenfalls von der Bekenntnisgemeinschaft in Schleswig-Holstein wurde 1936 reichsweit verteilt: <i>Die Nordmark im Glaubenskampf. Eine Antwort der Kirche an <a href="Gustav_Frenssen" title="Gustav Frenssen">Gustav Frenssen</a></i>. Herausgegeben von J. Lorentzen, Pastor in Kiel;<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> darin:
</p>
<ul><li>Generalsuperintendent D. <a href="Otto_Dibelius" title="Otto Dibelius">Dibelius</a>-Berlin: <i>Frenssens Abschied vom Christentum</i> <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.geschichte-bk-sh.de/fileadmin/user_upload/Breklumer_Hefte/Dibelius__Frenssens_Abschied_vom_Christentum.pdf">(online auf geschichte-bk-sh.de)</a></li>
<li>Professor Pastor <a href="Johannes_Tonnesen" title="Johannes Tonnesen">Tonnesen</a>-Altona: <i>Die Wandelbarkeit Gustav Frenssens</i></li>
<li>Pastor <a href="Johannes_Lorentzen" title="Johannes Lorentzen">Lorentzen</a>-Kiel: <i>Gustav Frenssens Christusbild</i></li>
<li>Pastor Miether-Gelting<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>: <i>Frenssens Gottesbotschaft</i></li>
<li>Pastor Dunker-Neukirchen: <i>Die Verschwommenheit des heidnischen Glaubens – Die Klarheit des christlichen Glaubens</i></li>
<li>Pastor Treplin-Hademarschen: <i>Anmerkungen zum ersten Psalm</i></li>
<li>Frau Pastor Tonnesen-Altona: <i>An Gustav Frenssen. Das Wort einer Mutter aus der Nordmark</i></li>
<li>Lehrer Heinrich Voß-Gelting: <i>Um die Jugend der Nordmark. Wort eines Lehrers</i></li>
<li>Pastor <a href="Johannes_Tramsen" title="Johannes Tramsen">Tramsen</a>-Innien: <i>Frenssens Urteil über die Kirche der Nordmark und ihre Pastoren</i></li>
<li>Pastor <a href="Martin_P%C3%B6rksen" title="Martin Pörksen">Pörksen</a>-Breklum: <i>Nur noch sterbende christliche Gemeinden in der Nordmark? </i></li>
<li>Pastor Drews-Hemme: <i>Der Pastor in Hemme schreibt</i></li>
<li>Professor Pastor Tonnesen-Altona: <i>Was der Norden sagt!</i> <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.geschichte-bk-sh.de/fileadmin/user_upload/Breklumer_Hefte/Tonnesen__Was_der_Norden_sagt.pdf">(online auf geschichte-bk-sh.de)</a></li>
<li>Pastor Johanssen-Osterhever: <i>Wie wird es weiter gehen?</i></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gesamtausgabe">Gesamtausgabe</h3></div>
<ul><li><a href="Karl_Ludwig_Kohlwage" title="Karl Ludwig Kohlwage">Karl Ludwig Kohlwage</a>, Manfred Kamper und Jens-Hinrich Pörksen (Hrsg.): <i>„Ihr werdet meine Zeugen sein!“ Stimmen zur Bewahrung einer bekenntnisgebundenen Kirche in bedrängender Zeit. Die Breklumer Hefte der ev.-luth. Bekenntnisgemeinschaft in Schleswig-Holstein in den Jahren 1935 bis 1941. Quellen zur Geschichte des Kirchenkampfes in Schleswig-Holstein</i>. Zusammengestellt und bearbeitet von <a href="Peter_Godzik" title="Peter Godzik">Peter Godzik</a>, Husum: Matthiesen Verlag 2018, ISBN 978-3-7868-5308-4.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Weitere_Hefte">Weitere Hefte</h3></div>
<p>In den Jahren 1935–1941 erschienen in der Missionsbuchhandlung Breklum weitere volksmissionarische Schriften:
</p>
<ul><li>Peter Piening (Hrsg.): <i>Im Strom oder daneben? Weckrufe zum Aufbruch der Kirche</i>, Breklum: Missionsbuchhandlung 1935 <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.geschichte-bk-sh.de/fileadmin/user_upload/Breklumer_Hefte/piening.pdf">(online auf geschichte-bk-sh.de)</a>, darin:
<ul><li>Paul Gerhard Johanssen: <i>Handreichung für die Bibelarbeit: Jesaja 40-42</i>, S. 3 f.</li>
<li>Peter Piening<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>: <i>Volksmission und Völkermission als Aufgabe der Kirche Jesu Christi</i>, S. 5 ff.</li>
<li>Adolf Thomsen<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>: <i>Unser Ziel: Die lebendige Gemeinde</i>, S. 16 ff.</li>
<li>Hans Treplin: <i>Durch welche Kräfte lebte und siegte die Urgemeinde?</i>, S. 21 ff.</li>
<li>Martin Pörksen: <i>Die Bibel als Schild und Schwert einer kämpfenden Kirche</i>, S. 34 ff.</li></ul></li>
<li><a href="Reinhard_Wester" title="Reinhard Wester">Reinhard Wester</a>: <i>Das Wächteramt der Kirche. Eine Predigt, gehalten am 23. Juni 1935 in der Kirche zu Westerland a. Sylt</i>, Breklum: Amt für Volksmission 1935 <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.geschichte-bk-sh.de/fileadmin/user_upload/Quellen/Wester__Waechteramt_der_Kirche.pdf">(online auf geschichte-bk-sh.de)</a>.</li>
<li><a href="Heinrich_Kasch" title="Heinrich Kasch">Heinrich Kasch</a>: <i>Die Brücke zur Ewigkeit. Ein Wegweiser zum tapferen Christenglauben für Wahrheitssucher</i>, Breklum: Missionsbuchhandlung 1939.</li>
<li>Margarethe Wacker: <i>Pastor Emil Wacker. Ein kurzes Lebens- und Wesensbild. Vortrag zum 100jährigen Geburtstag des Verewigten</i>, Breklum: Missionsbuchhandlung 1939.</li>
<li>Wilhelm Wacker: <i>Matthias Claudius. Ein Gedenkblatt zur 200jährigen Wiederkehr des Geburtstages des Wandsbeker Boten im Jahre 1940</i>, Breklum: Missionsbuchhandlung o. J. (7., erweiterte Auflage)</li>
<li>Johannes Lorentzen: <i>700 Jahre St. Nikolaikirche in Kiel</i>, Breklum: Missionsbuchhandlung 1941.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Das_umstrittene_Heft_11">Das umstrittene Heft 11</h3></div>
<p>1936 verfasste Halfmann im Auftrag des Landesbruderrats der Bekennenden Kirche eine Schrift zur <a href="Judenfrage" title="Judenfrage">Judenfrage</a>: <i>Die Kirche und der Jude</i>.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<dl><dd>„Für die Entstehung der Schrift waren vor allem zwei Dinge entscheidend: Erstens hatte durch die Machtübergabe an die Nationalsozialisten die politische Bedeutung der ‚Judenfrage’ zugenommen. Insofern ist die Schrift sicher auch ein Dokument der Zeit, die den judenfeindlichen Zeit-‚Geist’ widerspiegelt. So verwundert es auch nicht, dass Halfmann in der Judenfrage ‚eine Schicksalsfrage für die Kirche in Deutschland und für das deutsche Volk’ sah. Zweitens gab es den Kampf um die Evangelische Kirche. Halfmann versuchte, durch diese Schrift deren Existenz vor allem gegen den allgemein christentumsfeindlichen <a href="Alfred_Rosenberg" title="Alfred Rosenberg">Rosenberg</a>-Flügel und vermutlich erst in zweiter Linie gegen die Bestrebungen der <a href="Deutsche_Christen" title="Deutsche Christen">Deutschen Christen</a> zu sichern. So hielt der Preußische Staatsrat <a href="Wilhelm_B%C3%B6rger" title="Wilhelm Börger">Börger</a> im November 1936 mehrere Vorträge in Schleswig-Holstein, in denen er den Kirchen unter anderem vorwarf, Filialen der jüdischen Synagogen zu sein. Dabei appellierte er an die Zuhörer, ihre Kinder vom schulischen Religionsunterricht abzumelden, was zahlreiche Kirchenaustritte zur Folge hatte. Auf Initiative Halfmanns reagierten zahlreiche Pastoren – jedoch nicht allein die der Bekenntnisgemeinschaft – mit einer Beschwerde beim Landeskirchenamt und einer Kanzelerklärung an ihre Gemeinden. Zeitgleich entwarf Halfmann seinen Vortrag <i>Der Angriff auf die Bibel</i> für die geplanten Bekenntnisgottesdienste Anfang Dezember 1936, entschied sich währenddessen jedoch für den Titel <i>Die Kirche und der Jude</i>.“<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd></dl>
<p>In <a href="Antijudaismus" title="Antijudaismus">antijudaistischer Tradition</a> betrachtete er die Juden als <a href="Gottesmord" title="Gottesmord">Feinde des Christentums</a> und der christlichen Völker und zeigte – unter Berufung auf <a href="Martin_Luther" title="Martin Luther">Martin Luther</a> – Verständnis für die damalige staatliche <a href="N%C3%BCrnberger_Gesetze" title="Nürnberger Gesetze">Gesetzgebung gegen die Juden</a>.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er sah es als ein „furchtbares Verhängnis“ an, „daß aus dem berechtigten Kampf gegen das <a href="Judentum" title="Judentum">Judentum</a><sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> ein Kampf gegen Christus geworden ist. Denn das bedeutet: Ein Kampf gegen die göttliche Macht, die uns wirklich vor den Verderbensmächten des Judentums<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bewahren kann!“<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Vom gesetzgeberischen Vorgehen des Staates hob er aber die antisemitische Praxis der nationalsozialistischen Weltanschauungskräfte der <a href="Sturmabteilung" title="Sturmabteilung">SA</a> und <a href="Schutzstaffel" title="Schutzstaffel">SS</a> in aller Schärfe ab. Die Kirche könne niemals in deren aggressiven rassistischen <a href="Antisemitismus_(bis_1945)" class="mw-redirect" title="Antisemitismus (bis 1945)">Antisemitismus</a> unter der Parole „Schlagt die Juden tot“ einstimmen. Die Judenfrage, weil eine religiöse, sei letztlich nicht mit politischen Mitteln zu lösen – schon gar nicht mit Gewalt, aber auch nicht mit Gesetzen. Die Kirche habe das „fürbittende Gebet“ für die Juden einzusetzen, dass Gott ihre Verwerfung beenden möge.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Halfmann argumentierte in dieser Schrift, nur Christen könnten das <a href="Altes_Testament" title="Altes Testament">Alte Testament</a> richtig, nämlich vom <a href="Neues_Testament" title="Neues Testament">Neuen Testament</a> und Christus als „Mitte der Schrift“ ausgehend, verstehen.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Gleichzeitig kritisierte er den völkischen Antisemitismus, ohne sich jedoch ausdrücklich für <a href="Judenchristen" title="Judenchristen">Getaufte jüdischer Herkunft</a> einzusetzen.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Vielmehr verwies er auf die <a href="Brief_des_Paulus_an_die_R%C3%B6mer" title="Brief des Paulus an die Römer"><span style="white-space:nowrap;">Röm</span></a> 11,25&nbsp; verheißene endzeitliche Errettung Israels, um derentwillen das Volk, trotz des Fluchs, der auf ihm liege, am Leben bleiben müsse.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Beeinflusst ist die Schrift von den <i>Riederauer Thesen zur lutherischen Volksmission</i> (<i><a href="Bekennende_Kirche_(Schriftenreihe)" title="Bekennende Kirche (Schriftenreihe)">Bekennende Kirche</a></i>, Heft 1) aus dem Jahr 1933, von <a href="Volkmar_Herntrich" title="Volkmar Herntrich">Volkmar Herntrichs</a> Schriften über das Alte Testament aus den Jahren 1933 bis 1935<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, von <a href="Adolf_Schlatter" title="Adolf Schlatter">Adolf Schlatters</a> 1935 verfasster Schrift <i>Wird der Jude über uns siegen?</i><sup id="cite_ref-shz_2008_38-0" class="reference"><a href="#cite_note-shz_2008-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, Friedrich Hemans <i>Geschichte des jüdischen Volkes seit der Zerstörung Jerusalems</i> (1927) und <a href="Hans_Bl%C3%BCher" title="Hans Blüher">Hans Blühers</a> <i>Erhebung Israels [gegen die christlichen Güter]</i> (1931)<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>.
</p><p>Die Schrift wurde von der <a href="Reichsschrifttumskammer" title="Reichsschrifttumskammer">Reichsschrifttumskammer</a> verboten und von der <a href="Geheime_Staatspolizei" title="Geheime Staatspolizei">Gestapo</a> konfisziert mit der Begründung, dass sich der Inhalt des Heftes „gegen die Weltanschauung des Nationalsozialismus richtet“ und „mit den im heutigen Staate herrschenden Anschauungen und Grundsätzen nicht vereinbaren lässt“.<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bereits seit Ende der 1950er Jahre stand Halfmann wegen seiner antijudaistischen Äußerungen in Kritik, als er sich gegen den christlich-jüdischen Dialog aussprach. Dabei thematisierte der SPD-Politiker <a href="Jochen_Steffen" title="Jochen Steffen">Jochen Steffen</a> 1958 auch <i>Die Kirche und der Jude</i>. Halfmann verteidigte sich, dass er die <a href="N%C3%BCrnberger_Gesetze" title="Nürnberger Gesetze">Nürnberger Gesetze</a> als Schutzgesetze für die Juden angesehen habe.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Halfmann las auf Grund der Vorwürfe seine Schrift von 1936 noch einmal und empfand sie als „etwas flüchtig zusammengezimmert“. Trotzdem halte er sie im Grundansatz „noch heute für nicht unzutreffend. Denn der religiöse Gegensatz zwischen Juden und Christen ist unleugbar“. Gleichwohl war Bischof Halfmann bewusst, dass seine Schrift gerade nach dem <a href="Holocaust" title="Holocaust">Mord an den Juden</a> ein Problem darstellte. Er behauptete rückblickend, dass er schon 1938 das Verfassen dieser Schrift bereut hätte. Am 5. März 1960 schrieb er an den Hamburger Landesbischof <a href="Karl_Witte_(Bischof)" title="Karl Witte (Bischof)">Karl Witte</a>: „Heute wäre eine solche Schrift unmöglich.“ Seine historischen Bemerkungen über die Geschichte der Juden seien „ungerecht, weil einseitig ausgewählt“, „obwohl sie sachlich richtig sind“. Für eine Abkehr vom Antijudaismus sah Halfmann keine Notwendigkeit: „Trotzdem kann ich heute noch nicht anders, als den theologischen Ansatz für richtig zu halten. Aber auch über die Judenfrage zu diskutieren so, daß auch das theologische Nein zum Judaismus, nicht nur zum ‚Antisemitismus‘ durchgehalten wird, ist fast unmöglich. Ich kann die christlich-jüdische Verbrüderung auf humanitärer Basis, unter Eliminierung der Theologie, nicht mitmachen.“<sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zur vorsorglichen Verteidigung gegen weitere öffentliche Angriffe gab er an ausgewählte Persönlichkeiten ein fünfseitiges Blatt <i>Bischof Halfmann und die Juden</i><sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> weiter. Diese Schrift aus dem Jahr 1960 besteht im Wesentlichen aus Zitaten seiner Schrift <i>Die Kirche und der Jude</i> von 1936, ergänzt durch die zeitgenössischen öffentlichen Reaktionen und eine Einleitung sowie ein Nachwort Halfmanns.<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In einem Vortrag vor evangelischen Lehrern äußerte er sich 1960 noch einmal <i>Zur Bewältigung unserer Vergangenheit</i> und kritisierte den Antisemitismus als „Überhebung über den Mitmenschen“.<sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="#cite_note-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Von dem Flensburger Kirchenhistoriker Klauspeter Reumann stammt die folgende Einschätzung der Judenschrift Halfmanns:
</p>
<dl><dd>„Als er [sc. Halfmann] seine Judenschrift Ende 1936 niederschrieb und veröffentlichte, war er noch des guten Glaubens, den radikalen Antisemitismus der <a href="NSDAP" class="mw-redirect" title="NSDAP">NSDAP</a> vom milderen des Staates trennen zu können. Schon im Herbst des folgenden Jahres aber musste Halfmann auf einer Sitzung des Lutherischen Rates der Bekennenden Kirche einsehen, dass die staatlichen Verbotsmaßnahmen des Jahres 1937 gegen die Kirche auf den ausgreifenden und sich verselbständigenden Regierungseinfluss <a href="Heinrich_Himmler" title="Heinrich Himmler">Himmlers</a> und seiner Gestapo zurückgingen. Das dort mitgeteilte Verbot einer Gegenschrift von <a href="Walther_K%C3%BCnneth" class="mw-redirect" title="Walther Künneth">Walther Künneth</a> gegen <a href="Alfred_Rosenberg" title="Alfred Rosenberg">Rosenbergs</a> <i><a href="Der_Mythus_des_20._Jahrhunderts" title="Der Mythus des 20. Jahrhunderts">Der Mythus des 20. Jahrhunderts</a></i> machte ihm klar, dass nun im Staat die Entscheidung endgültig zugunsten der von Rosenberg entwickelten rassistischen Weltanschauung gefallen sei, dass sein Mythus tatsächlich kanonisiert sei. Halfmanns noch vor einem Jahr versuchte Differenzierung zwischen Staat und Partei war überholt, und damit war die von Valentin vorgebrachte Aktionseinheit beider offenkundig. Eine wesentliche Grundannahme Halfmanns in seiner Judenschrift war durch die politische Entwicklung widerlegt, was für ihn eine bittere Desillusionierung gewesen sein muss. ... Halfmanns Schriften über die Juden und die kirchliche Entwicklung werfen in ihren Kernaussagen, ihrer Motivation und vor allem in ihrer Wirkung ein zeittypisches Licht darauf, dass kirchliche Selbstbehauptung in der nationalsozialistischen Bedrohung eine intellektuelle und gewissensmäßige Gratwanderung mit vielfältigen Anfechtungen bedeutete, teils sachlich kritischen, wie von dem jüdischen Richter Valentin, teils gewaltsamen, wie von den staatlichen Behörden. Diese Anfechtungen führten aber auch bei Halfmann zu einer fortschreitenden persönlichen Klärung; zu einer veröffentlichten Korrektur fehlte ihm nach den Zwangsmaßnahmen und dem Verbot der Schrift jede reale Möglichkeit.“<sup id="cite_ref-46" class="reference"><a href="#cite_note-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd></dl>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Neue_Reihen">Neue Reihen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bremen-Breklumer_Hefte">Bremen-Breklumer Hefte</h3></div>
<p>Von 1968 bis 1970 erschienen in Breklum 6 Publikationen unter dem Titel <i>Bremen-Breklumer Hefte</i>.<sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="#cite_note-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Plattdüütsche_Heften_ut_Breklum"><span id="Plattd.C3.BC.C3.BCtsche_Heften_ut_Breklum"></span>Plattdüütsche Heften ut Breklum</h3></div>
<p>Von 1968 bis 1979 gab es eine Schriftenreihe <i>Plattdüütsche Heften ut Breklum</i>.<sup id="cite_ref-48" class="reference"><a href="#cite_note-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Breklumer_Hefte">Breklumer Hefte</h3></div>
<p>Im Breklumer Verlag<sup id="cite_ref-49" class="reference"><a href="#cite_note-49"><span class="cite-bracket">[</span>49<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> erschienen in den siebziger und achtziger Jahren einige <i>Breklumer Hefte</i> in einer neuen Schriftenreihe.<sup id="cite_ref-50" class="reference"><a href="#cite_note-50"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zu_den_Breklumer_Heften_im_Allgemeinen">Zu den Breklumer Heften im Allgemeinen</h3></div>
<ul><li><a href="Johannes_Lorentzen" title="Johannes Lorentzen">Johannes Lorentzen</a>: <i>Volksmission der Bekennenden Kirche</i>, in: Bruderrat der Bekenntnisgemeinschaft (Hrsg.): <i>Was vor Gott recht ist. Erste Bekenntnissynode der evangelisch-lutherischen Landeskirche Schleswig-Holsteins am 17. Juli 1935 in Kiel</i>, Westerland/Sylt: Geschäftsstelle der Bekenntnisgemeinschaft 1935, S. 27–33 <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.geschichte-bk-sh.de/fileadmin/user_upload/Quellen/Volksmission_der_BK.pdf">(online auf geschichte-bk-sh.de)</a>.</li>
<li><a href="Johann_Bielfeldt" title="Johann Bielfeldt">Johann Bielfeldt</a>: <i>Der Kirchenkampf in Schleswig-Holstein 1933–1945</i>, Göttingen 1964, S. 190–192.</li>
<li>Paul M. Dahl: <i>Das Werben um die Gemeinde</i>, in: ders.: <i>Miterlebte Kirchengeschichte. Die Zeit der Kirchenausschüsse in der Ev.-Luth. Landeskirche Schleswig-Holsteins 1935-1938</i>. Manuskript abgeschlossen 1980, für das Internet überarbeitet und hrsg. von Matthias Dahl, Christian Dahl und <a href="Peter_Godzik" title="Peter Godzik">Peter Godzik</a> 2017, S. 55–61 <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.geschichte-bk-sh.de/fileadmin/user_upload/Literatur/Dahl__Das_Werben_um_die_Gemeinde.pdf">(online auf geschichte-bk-sh.de)</a>.</li>
<li>Wolfgang Prehn (Hrsg.): <i>Zeit, den schmalen Weg zu gehen. Zeugen berichten vom Kirchenkampf in Schleswig-Holstein</i>, Kiel 1985; darin:
<ul><li>Hans Dunker: <i>Von Haus zu Haus</i>, S. 91.</li>
<li><a href="Martin_P%C3%B6rksen" title="Martin Pörksen">Martin Pörksen</a>: <i>Volksmission – die keiner kennt</i>, S. 109–117.</li>
<li>Martin Pörksen: <i>Die Breklumer Mission – trotz Krieg im Kirchenkampf</i>, S. 119–127.</li></ul></li>
<li>Jens-Hinrich Pörksen: <i>Die Breklumer Mission in der Zeit von Martin Pörksen 1934–1956</i>, Kiel 2007; darin:
<ul><li><i>Breklums Konzentration auf die volksmissionarische Auseinandersetzung mit der Ideologie des Nationalsozialismus</i>, S. 23–25.</li>
<li><i>Eine Auseinandersetzung mit dem völkischen Glauben in dem Werk Gustav Frenssens</i>, S. 26–31.</li></ul></li>
<li>Klauspeter Reumann: <i>Bekennende Kirche und Breklumer Mission im Kirchenkampf 1933 bis 1945</i>, in: Dietrich Werner (Hrsg.): <i>Ohne Erinnerung keine Zukunft. Beiträge zur Breklumer Missions- und Regionalgeschichte</i>, Neumünster: Wachholtz 2007, S. 237–268.</li>
<li><a href="Karl_Ludwig_Kohlwage" title="Karl Ludwig Kohlwage">Karl Ludwig Kohlwage</a>/Manfred Kamper/Jens-Hinrich Pörksen (Hrsg.): <i>„Was vor Gott recht ist“. Kirchenkampf und theologische Grundlegung für den Neuanfang der Kirche in Schleswig-Holstein nach 1945</i>. Dokumentation einer Tagung in Breklum 2015. Zusammengestellt und bearbeitet von Rudolf Hinz und Simeon Schildt in Zusammenarbeit mit Peter Godzik, Johannes Jürgensen und Kurt Triebel, Husum: Matthiesen Verlag 2015; darin:
<ul><li>Karl Ludwig Kohlwage: <i>Die theologische Kritik der Bekennenden Kirche an den Deutschen Christen und dem Nationalsozialismus und die Bedeutung der Bekennenden Kirche für die Neuorientierung nach 1945</i>, S. 15–36.</li>
<li>Jens Hermann Hörcher/Jens-Hinrich Pörksen: <i>Die Breklumer Mission – Zentrum der Bekennenden Kirche und der Neuorientierung nach 1945</i>, S. 223–235.</li></ul></li>
<li><a href="Uwe_P%C3%B6rksen" title="Uwe Pörksen">Uwe Pörksen</a>: <i>Breklehem. Roman eines Dorfes</i>, Husum 2016, S. 103 ff.</li>
<li>Karl Ludwig Kohlwage, Manfred Kamper, Jens-Hinrich Pörksen (Hrsg.): <i>„Was er euch sagt, das tut!“ Der Wiederaufbau der schleswig-holsteinischen Landeskirche nach dem Zweiten Weltkrieg. Dokumentation einer Tagung in Breklum 2017</i>. Zusammengestellt und bearbeitet von Peter Godzik, Rudolf Hinz und Simeon Schildt, Husum: Matthiesen Verlag 2018, darin:
<ul><li><i>Vorschlag für eine Publikation der gesammelten Breklumer Hefte</i>, S. 189 ff.</li></ul></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zum_umstrittenen_Heft_11">Zum umstrittenen Heft 11</h3></div>
<ul><li><a href="Jochen_Steffen" title="Jochen Steffen">Jochen Steffen</a>: <i>Offener Brief an Wilhelm Halfmann</i>, in: <i>Flensburger Presse</i>, 15. Mai 1958.</li>
<li><a href="Wilhelm_Halfmann" title="Wilhelm Halfmann">Wilhelm Halfmann</a>: <i>Entgegnung</i>, in: <i>Flensburger Presse</i>, 29. Mai 1958 (Kopie in: LKAK 20.01 Nr. 660).</li>
<li>Landeskirchliche Presse- und Informationsstelle (Hrsg.): <i>Bischof Halfmann und die Juden</i>, Kiel 1960 (als Manuskript gedruckt, in: LKAK 20.01 Nr. 660; <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.geschichte-bk-sh.de/fileadmin/user_upload/Quellen/Halfmann_und_die_Juden.pdf">online auf geschichte-bk-sh.de)</a>.</li>
<li><a href="Christian_Kinder" title="Christian Kinder">Christian Kinder</a>: <i>Neue Beiträge zur Geschichte der evangelischen Kirche in Schleswig-Holstein und im Reich 1924-1945</i>. Flensburg: Karfeld 1964 (2. Aufl. 1966; 3. Aufl. 1968), S. 125 f. und 155 ff. (in der 2. Aufl.)</li>
<li>Wolfgang Gerlach: <i>Als die Zeugen schwiegen. Bekennende Kirche und die Juden (Schriften zu Kirche und Israel, Band 10)</i>, Berlin: Institut Kirche und Judentum 1987; 2., bearbeitete und ergänzte Auflage 1993 (= Diss. Hamburg 1970), S. 165–168.</li>
<li>Klauspeter Reumann: <i>Halfmanns Schrift „Die Kirche und der Jude“ von 1936</i>, zuerst in: Verein für Schleswig-Holsteinische Geschichte (Hrsg.): <i>100 Jahre Verein für Schleswig-Holsteinische Kirchengeschichte (Schriften des Vereins für Schleswig-Holsteinische Kirchengeschichte, Reihe II, Band 48)</i>, Neumünster 1996; jetzt in: Annette Göhres / Stephan Link / Joachim Liß-Walther (Hrsg.): <i>Als Jesus „arisch“ wurde. Kirchen, Christen, Juden in Nordelbien 1933-1945. Die Ausstellung in Kiel</i>, Bremen: Edition Temmen 2003, S. 147–161.</li>
<li>Klauspeter Reumann: <i>Der Kirchenkampf in Schleswig-Holstein von 1933 bis 1945</i>, in: <i>Schleswig-Holsteinische Kirchengeschichte. Bd. 6/1: Kirche zwischen Selbstbehauptung und Fremdbestimmung</i>, Neumünster 1998, S. 111–451, hier S. 304–307.</li>
<li>Sönke Zankel: <i>Die Bekennende Kirche und die „Judenfrage“: Der Radikalantijudaismus des Wilhelm Halfmann.</i> In: Niklas Günther / Sönke Zankel (Hrsg.): <i>Die Theologie zwischen Kirche, Universität und Schule. Festschrift für Klaus Kurzdörfer</i>, Kiel 2002, S. 52–66 <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_16/Demokratische_Geschichte_Band_16_Essay_8.pdf">(überarbeitete Fassung online auf beirat-fuer-geschichte.de)</a>.</li>
<li>Klauspeter Reumann: <i>„... Filialen der jüdischen Synagoge“. Zur Entstehung von Wilhelm Halfmanns „Die Kirche und der Jude“</i>, in: <i>Grenzfriedenshefte</i>, Heft 3, Flensburg 2004, S. 121–134.</li>
<li>Sönke Zankel: <i>Christliche Theologie im Nationalsozialismus vor der Judenfrage. Die Schrift Halfmanns „Die Kirche und der Jude“</i>, in: <i>Demokratische Geschichte</i> 16 (2004), S. 121–134.</li>
<li>Hanna Lehming: <i>Antisemitismus in der Kirche – wie kam es dazu? Schleswig-holsteinische Theologen in der NS-Zeit</i>, in: Hansjörg Buss/Annette Göhres/Stephan Linck, Joachim Liß-Walther (Hrsg.): <i>„Eine Chronik gemischter Gefühle“. Bilanz der Wanderausstellung „Kirche Christen, Juden in Nordelbien 1933-1945“</i>, Bremen: Edition Temmen 2005, S. 271–280.</li>
<li>Christina Semper: <i>Das Verhältnis der Bekennenden Kirche zum Judentum in Schleswig-Holstein am Beispiel Wilhelm Halfmanns</i>, in: Präsident des Schleswig-Holsteinischen Landtages (Hrsg.): <i>Kirche, Christen, Juden in Nordelbien 1933-1945. Die Ausstellung im Landtag 2005 (Schriftenreihe des Schleswig-Holsteinischen Landtages, Heft 7)</i>, Kiel 2006, S. 103–113. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.kirche-christen-juden.org/PDF/kcj_ausstellung-landeshaus.pdf">(online auf kirche-christen-Juden.org)</a></li>
<li>Klauspeter Reumann: <i>Bekennende Kirche und Breklumer Mission im Kirchenkampf 1933 bis 1945</i>, in: Dietrich Werner (Hrsg.): <i>Ohne Erinnerung keine Zukunft. Beiträge zur Breklumer Missions- und Regionalgeschichte</i>, Neumünster: Wachholtz 2007, S. 237–268, hier bes. S. 256–259.</li>
<li>Isabelle Tiburksi/Marek Ehlers: <i>Wilhelm Halfmanns Schrift „Die Kirche und der Jude“ (1936)</i>, Uetersen, Februar 2009.</li>
<li>Sönke Zankel: <i>„Ich kann die christlich-jüdische Verbrüderung unter Eliminierung der Theologie nicht mitmachen“. Bischof Halfmann und der christliche Antijudaismus in den Jahren 1958-1960.</i> In: <i>Demokratische Geschichte. Jahrbuch für Schleswig-Holstein.</i> 21 (2010), S. 123–138 <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_21/05_Zankel.pdf">(online auf beirat-fuer-geschichte.de )</a>.</li>
<li>Stephan Linck: <i>Neue Anfänge? Der Umgang der Evangelischen Kirche mit der NS-Vergangenheit und ihr Verhältnis zum Judentum. Die Landeskirchen in Nordelbien</i>, Kiel 2013, S. 222–228.</li>
<li><a href="Karl_Ludwig_Kohlwage" title="Karl Ludwig Kohlwage">Karl Ludwig Kohlwage</a>: <i>Die schweigende BK</i>, in: ders./Manfred Kamper/Jens-Hinrich Pörksen (Hrsg.): <i>„Was vor Gott recht ist“. Kirchenkampf und theologische Grundlegung für den Neuanfang der Kirche in Schleswig-Holstein nach 1945.</i> Dokumentation einer Tagung in Breklum 2015. Zusammengestellt und bearbeitet von Rudolf Hinz und Simeon Schildt in Zusammenarbeit mit Peter Godzik, Johannes Jürgensen und Kurt Triebel, Husum: Matthiesen Verlag 2015, S. 32–33.</li>
<li><a href="Uwe_P%C3%B6rksen" title="Uwe Pörksen">Uwe Pörksen</a>: <i>Breklehem. Roman eines Dorfes</i>, Husum 2016, S. 108; 198 f.:</li></ul>
<dl><dd>„... Wilhelm Halfmann, der viel Umstrittene, ein klarer Kopf der ersten Stunde, der sieht, mit wem er es bei dem <a href="Adolf_Hitler" title="Adolf Hitler">Kanzler</a> zu tun hat, welcher die Grundlage der christlichen Religion auf den Müllhaufen werfen will, sagt es, wiederholt es, trägt es vor – und winkt dann in einer Schrift, in der er dies noch einmal wiederholt, mit antijüdischer Hetze, als wäre er auf der anderen Seite ... Wollte er den spionierenden Gegnern ihren Maulkorb, den Gefängnisschlüssel, die Pistole aus der Hand nehmen, um seine kirchenpolitische Arbeit fortsetzen zu können? Hatte er Angst? Dachte er so? War die Hetze Gemeingut? ...“</dd></dl>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li>Schriftenreihe <i><a href="Bekennende_Kirche_(Schriftenreihe)" title="Bekennende Kirche (Schriftenreihe)">Bekennende Kirche</a></i></li>
<li>Schriftenreihe <i><a href="Die_Gemeindekirche" title="Die Gemeindekirche">Die Gemeindekirche</a></i></li>
<li>Schriftenreihe <i><a href="Theologische_Existenz_heute" title="Theologische Existenz heute">Theologische Existenz heute</a></i></li>
<li>Zeitschrift <i><a href="Junge_Kirche" title="Junge Kirche">Junge Kirche</a></i></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li>Website zu den Breklumer Heften <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.geschichte-bk-sh.de/index.php?id=347">(online auf geschichte-bk-sh.de)</a></li>
<li>Presseerklärung zum Wiedererscheinen der Breklumer Hefte in einem Sammelband, Mai 2018 <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.geschichte-bk-sh.de/fileadmin/user_upload/Startseite/Pressetext_Sammelband.pdf">(online auf geschichte-bk-sh.de)</a></li>
<li>Einladung zur Präsentation des Sammelbandes der Breklumer Hefte am 30. Mai 2018 in <a href="Christian_Jensen_Kolleg" title="Christian Jensen Kolleg">Christian Jensen Kolleg</a> in <a href="Breklum" title="Breklum">Breklum</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.geschichte-bk-sh.de/index.php?id=424">(online auf geschichte-bk-sh.de)</a></li>
<li><a href="Stephan_Richter_(Journalist)" title="Stephan Richter (Journalist)">Stephan Richter</a>: <i>Publizistischer Widerstand.</i> Artikel auf der Kulturseite der Husumer Nachrichten (und weiterer Lokalausgaben des <a href="Schleswig-Holsteinischer_Zeitungsverlag" title="Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag">Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages</a>) vom 3. Juli 2018 <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.geschichte-bk-sh.de/fileadmin/user_upload/Startseite/Richter_shz.pdf">(online auf geschichte-bk-sh.de)</a>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Riederauer Thesen zur lutherischen Volksmission (Bekennende Kirche, Heft 1)</i>, München: Chr. Kaiser 1933 <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.geschichte-bk-sh.de/fileadmin/user_upload/BK_im_Reich/Riederauer_Thesen_1933.pdf">(online auf geschichte-bk-sh.de)</a>; vgl. dazu Axel Töllner: <i>Die Judenfrage in Volksmission und theologischer Schulungsarbeit</i>, in: ders.: <i>Eine Frage der Rasse? Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern, der Arierparagraf und die bayerischen Pfarrerfamilien mit jüdischen Vorfahren im „Dritten Reich“</i>, Stuttgart: Kohlhammer 2007, S. 121 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.geschichte-bk-sh.de/fileadmin/user_upload/DC_reichsweit/Sondernummer_zur_Volksmission_1933.pdf">Online auf geschichte-bk-sh.de</a>; vgl. dazu: Walter Birnbaum: <i>Zeuge meiner Zeit. Aussagen zu 1912 bis 1972</i>, Göttingen: Musterschmidt 1973, S. 152.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Heft 1: Rudolf Jäger/Fritz Collatz, Altona: <i>Die Gemeindekirche als Sinn und Ziel unserer Arbeit</i>; Johannes Tonnesen: <i>Die Gemeindekirche als Hoffnung der Pastoren</i>; Heft 2: Hans Asmussen: <i>Bekenntnis und Synode</i>; Heft 3: Hans Asmussen: <i>Der Bischof der Gemeinde</i>; Heft 4: Hans Asmussen: <i>Lutherisches Bekenntnis heute</i>.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Hans Asmussen: <i>Der Bischof der Gemeinde (Die Gemeindekirche, Heft 3)</i>, Altona: Hans Harder 1934 (7. April), S. 6.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Paul M. Dahl: <i>Miterlebte Kirchengeschichte. Die Zeit der Kirchenausschüsse in der Ev.-Luth. Landeskirche Schleswig-Holsteins 1935–1938</i>, Manuskript abgeschlossen 1980, für das Internet überarbeitet und hrsg. von Matthias Dahl, Christian Dahl und Peter Godzik 2017, S. 56 <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.geschichte-bk-sh.de/fileadmin/user_upload/Literatur/Dahl__Miterlebte_Kirchengeschichte.pdf">(online auf geschichte-bk-sh.de)</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. dazu: Peter Godzik: <i>Zum zeitgeschichtlichen Hintergrund der Breklumer Hefte</i>, 2017 <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.geschichte-bk-sh.de/fileadmin/user_upload/Breklumer_Hefte/Godzik__Zeitgeschichtlicher_Hintergrund.pdf">(online auf geschichte-bk-sh.de)</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Johannes Lorentzen: <i>Volksmission der Bekennenden Kirche</i>, in: Bruderrat der Bekenntnisgemeinschaft (Hrsg.): <i>Was vor Gott recht ist ...</i>, 1935, S. 27–33.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Karl Ludwig Kohlwage / Manfred Kamper / Jens-Hinrich Pörksen (Hrsg.): <i>„Was vor Gott recht ist“. Kirchenkampf und theologische Grundlegung für den Neuanfang der Kirche in Schleswig-Holstein nach 1945</i>. Dokumentation einer Tagung in Breklum 2015. Zusammengestellt und bearbeitet von Rudolf Hinz und Simeon Schildt in Zusammenarbeit mit Peter Godzik, Johannes Jürgensen und Kurt Triebel, Husum: Matthiesen Verlag 2015, S. 25.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Aus der <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.geschichte-bk-sh.de/fileadmin/user_upload/Startseite/Pressetext_Sammelband.pdf">Presseerklärung</a> vom 18. April 2018. Siehe dazu die Buchkritik „Erinnerungslücke“ vom 4. Mai 2020, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.geschichte-bk-sh.de/index.php?id=426">online auf geschichte-bk-sh.de</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Im Privatbesitz Peter Godzik; die Deutsche Nationalbibliothek listet 70.–80. Tsd. (<span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/362904839">362904839</a></span>); <a href="Karl-Emil_Schade" title="Karl-Emil Schade">Karl-Emil Schade</a>: <i>Nachruf auf Propst Hans Treplin</i>, in: <i>Mitteilungsblatt der Kirchengemeinde Hademarschen</i>, 25. Februar 1982, gibt an: 100.000; <a href="Uwe_P%C3%B6rksen" title="Uwe Pörksen">Uwe Pörksen</a>: <i>Breklehem ...</i>, 2016, S. 105, nennt: 450.000; vgl. dazu: Jens-Hinrich Pörksen: <i>Anhang zum Brief an die Kirchenleitung</i> (vom 24. April 2014), in: Kohlwage u.&nbsp;a. (Hrsg.): <i>„Was vor Gott recht ist ...“</i>, 2015, S. 299.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/58031135X">58031135X</a></span></span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Im Privatbesitz Peter Godzik</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/362068984">362068984</a></span></span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/362904804">362904804</a></span></span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/580294463">580294463</a></span></span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/580076083">580076083</a></span></span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Klauspeter Reumann: <i>Bekennende Kirche und Breklumer Mission im Kirchenkampf ...</i>, 2007, S. 257.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/58029451X">58029451X</a></span></span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/579690024">579690024</a></span></span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/580294471">580294471</a></span></span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.geschichte-bk-sh.de/index.php?id=350">Wolfgang Prehn (1904-1996)</a>, auf geschichte-bk-sh.de</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.geschichte-bk-sh.de/index.php?id=348">Hans Treplin (1884-1982)</a>, auf geschichte-bk-sh.de</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Die Nordmark im Glaubenskampf | Eine Antwort der Kirche an Gustav Gustav Frenssen (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=http://msvpeine-kitodo.feste-ip.net/content/020219474/020219474.xml">Digitalisat</a>)</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.geschichte-bk-sh.de/index.php?id=371">Wolfgang Miether (1909-1945)</a>, auf .geschichte-bk-sh.de</span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text">Biogramm Peter Piening <a rel="nofollow" class="external text" href="http://d-nb.info/gnd/1056949317">(online auf d-nb.info)</a></span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">Biogramm Adolf Thomsen <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.geschichte-bk-sh.de/index.php?id=375">(online auf geschichte-bk-sh.de)</a></span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text">Zu Halfmanns Motivation und Intention siehe Klauspeter Reumann: <i>Halfmanns Schrift „Die Kirche und der Jude“ von 1936</i>, in: Annette Göhres, Stephan Linck, Joachim Liß-Walther (Hrsg.): <i>Als Jesus „arisch“ wurde. Kirchen, Christen, Juden in Nordelbien 1933-1945. Die Ausstellung in Kiel</i>, Bremen: Edition Temmen 2003, S. 156–158 <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.pkgodzik.de/fileadmin/user_upload/Halfmann/Halfmanns_Motivation_und_Intention.pdf">(online auf pkgodzik.de)</a></span>
</li>
<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text">Zankel: <i>Christliche Theologie</i> ..., S. 125</span>
</li>
<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">Halfmann argumentierte 1936: „Die Kirche hat nicht die Aufgabe, in die Judengesetzgebung des <a href="Drittes_Reich" title="Drittes Reich">Dritten Reiches</a> einzugreifen. Vielmehr werden wir von der Kirche her aus der bald zweitausendjährigen Erfahrung mit den Juden sagen müssen: der Staat hat recht. Er macht einen Versuch zum Schutze des deutschen Volkes, wie er von hundert Vorgängern in der ganzen Christenheit gemacht worden ist, und zwar mit Billigung der christlichen Kirche. Man braucht nur <a href="Luther" class="mw-redirect" title="Luther">Luthers</a> Schriften zur Judenfrage zu lesen, um zu finden, daß das, was heute geschieht, ein mildes Verfahren gegenüber dem ist, was Luther und viele andere gute Christen für nötig gehalten haben.“ (Halfmann: <i>Die Kirche und der Jude</i>, Breklum 1936, S. 13 f.) Halfmann rechtfertigte diese Haltung 1958 gegenüber dem Chefredakteur der SPD-eigenen „Flensburger Presse“ <a href="Jochen_Steffen" title="Jochen Steffen">Jochen Steffen</a>: Seine Schrift habe „nun gerade nicht die nationalsozialistische Rassenpolitik gutheißen“ wollen, sondern sie bezweckte „das Gegenteil“. Kritik an der „Rassenpolitik“ konnte damals öffentlich nur unter „tendenzverhüllenden Zugeständnissen“ geschrieben werden. Der Angriff gegen die „NS-Rassentheorie“ sei auch den Nationalsozialisten bewusst gewesen, da die Schrift schnell beschlagnahmt wurde. Letztendlich sei er damals der Überzeugung gewesen, „daß die ‚<a href="N%C3%BCrnberger_Gesetze" title="Nürnberger Gesetze">Nürnberger Gesetze</a>‘ von 1935 den Juden wenigstens einen Rechtsstand garantierten, wenn auch in der Art des Gettos. Dass eine feierlich proklamierte reichsgesetzliche Regelung nur ein Täuschungsmanöver sein würde, habe ich damals, fast drei Jahre vor der ‚<a href="Novemberpogrome_1938" title="Novemberpogrome 1938">Kristallnacht</a>’ und allem, was folgte, nicht vorausgesehen.“ (Wilhelm Halfmann in: <i>Flensburger Presse</i> vom 29. Mai 1958, Kopie in: NEK-Archiv, 20.01, Nr. 660.)</span>
</li>
<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text">Er unterstreicht seine Aussage an dieser Stelle noch einmal: „aus dem <small>&nbsp;</small>b<small>&nbsp;</small>e<small>&nbsp;</small>r<small>&nbsp;</small>e<small>&nbsp;</small>c<small>&nbsp;</small>h<small>&nbsp;</small>t<small>&nbsp;</small>i<small>&nbsp;</small>g<small>&nbsp;</small>t<small>&nbsp;</small>e<small>&nbsp;</small>n<small>&nbsp;</small> Kampf gegen das Judentum“ (Halfmann: <i>Die Kirche und der Jude</i>, S. 3). Dagegen stehen die klaren Sätze von <a href="Elisabeth_Schmitz" title="Elisabeth Schmitz">Elisabeth Schmitz</a>: „Warum tut die Kirche nichts? Warum läßt sie das namenlose Unrecht geschehen? Wie kann sie immer wieder freudige Bekenntnisse zum nationalsozialistischen Staat ablegen, die doch politische Bekenntnisse sind und sich gegen das Leben eines Teiles ihrer eigenen Glieder richten? Warum schützt sie nicht wenigstens die Kinder? Sollte denn alles das, was mit der heute so verachteten Humanität schlechterdings unvereinbar ist, mit dem Christentum vereinbar sein? Und wenn die Kirche um ihrer völligen Zerstörung willen in vielen Fällen nichts tun kann, warum weiß sie dann nicht wenigstens um ihre Schuld? Warum betet sie nicht für die, die dies unverschuldete Leid und die Verfolgung trifft? Warum gibt es nicht Fürbittegottesdienste, wie es sie gab für die gefangenen Pfarrer? Die Kirche macht es einem bitter schwer, sie zu verteidigen. ... Daß es aber in der Bek. Kirche Menschen geben kann, die zu glauben wagen, sie seien berechtigt oder gar aufgerufen, dem Judentum in dem heutigen historischen Geschehen und dem von uns verschuldeten Leiden Gericht und Gnade Gottes zu verkündigen, ist eine Tatsache, angesichts deren uns eine kalte Angst ergreift. Seit wann hat der Übeltäter das Recht, seine Übeltat als den Willen Gottes auszugeben? Seit wann ist es etwas anderes als Gotteslästerung zu behaupten, es sei der Wille Gottes, daß wir Unrecht tun? Hüten wir uns, daß wir den Greuel unserer Sünde nicht verstecken im Heiligtum des Willens Gottes. Es könnte sonst wohl sein, daß auch uns die Strafe der Tempelschänder träfe, daß auch wir den Fluch dessen hören müßten, der die Geißel flocht und trieb sie hinaus.“ (<a href="Manfred_Gailus" title="Manfred Gailus">Manfred Gailus</a>: <i>Mir aber zerriss es das Herz. Der stille Widerstand der Elisabeth Schmitz</i>, Göttingen: Vandenhoeck &amp; Ruprecht 2011, S. 241 f.)</span>
</li>
<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text">Die „Verderbensmächte des Judentums“ beschreibt Halfmann 1936 so: „In furchtbar eintönigem Wechsel ist darum die <a href="J%C3%BCdische_Geschichte" class="mw-redirect" title="Jüdische Geschichte">jüdische Geschichte</a> bis heute so verlaufen: wurde ihnen Freiheit gewährt, so bereicherten sie sich und <a href="Wucher" title="Wucher">wucherten</a> das Volk aus. Dann folgte naturgemäß die Reaktion in blutiger <a href="Judenfeindlichkeit" class="mw-redirect" title="Judenfeindlichkeit">Verfolgung und Austreibung</a>. 1290 wurden die Juden aus England, 1384 aus Frankreich, 1492 aus Spanien, im 14. Jahrhundert auch aus den meisten deutschen Gebieten verjagt. Sie sind wiedergekommen, – es ist eine wirre Geschichte, in der Christen und Juden durch eine Kette gegenseitiger Schuld verhängnisvoll verknüpft sind. … In allen großen Ereignissen der abendländischen Geschichte sind die Juden viel stärker beteiligt, als die bisher übliche Geschichtsschreibung meldet. Es waren die aus Spanien vertriebenen Juden, die den <a href="Osmanisches_Reich" title="Osmanisches Reich">Türken</a> bei ihrem Einbruch in Europa die Kenntnisse zur Herstellung von Feuerwaffen lieferten. Im <a href="Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg" title="Dreißigjähriger Krieg">dreißigjährigen Krieg</a> finanzierten sie die Kriegsführung gegen die <a href="Protestanten" class="mw-redirect" title="Protestanten">Protestanten</a>; seitdem sitzen sie in Wien fest. In den Feldzügen <a href="Napoleon" class="mw-redirect" title="Napoleon">Napoleons</a>, im <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Weltkrieg</a> waren sie im Hintergrund tätig, – immer als Zersetzungsstoff für die christlichen Völker, bewußt oder unbewußt, geleitet durch ihre <a href="Antichrist" title="Antichrist">antichristliche</a> Entscheidung. Auch die Geistesbewegungen, die geeignet waren, den Glauben an Gottes geschichtliche Offenbarung in <a href="Jesus_Christus" title="Jesus Christus">Christus</a> aufzulösen, sind von den Juden benutzt und getragen worden. … Die ganze heutige Geistesrichtung, die die Welt beherrscht, der Glaube an das Diesseits <a href="Atheismus" title="Atheismus">ohne Gott</a>, der Glaube, durch menschliche Kraft das Reich des Glücks, des Friedens und der Gerechtigkeit herstellen zu können, stammt her aus jüdischer Religion, aus dem Glauben an das <a href="Messianismus" title="Messianismus">messianische Weltreich</a> ohne Christus. Darum spielen die Juden eine Hauptrolle in den großen Weltprogrammen der neuesten Zeit, im <a href="Liberalismus" title="Liberalismus">Liberalismus</a>, <a href="Sozialismus" title="Sozialismus">Sozialismus</a> und <a href="Bolschewismus" title="Bolschewismus">Bolschewismus</a>. Hier gilt überall das gleiche Ziel: die Welt ohne Christus zu erlösen und in Ordnung zu bringen. Und darum herrscht hier überall die gleiche Abneigung gegen das Christentum, dessen Grundgedanke die <a href="Erbs%C3%BCnde" title="Erbsünde">Erbsünde</a> ist, dessen Heilsbotschaft die <a href="Erl%C3%B6sung" title="Erlösung">Erlösung</a> durch Christus ist.“ (Halfmann: <i>Die Kirche und der Jude</i>, S. 12 f.)</span>
</li>
<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text">Halfmann: <i>Die Kirche und der Jude</i>, S. 3.</span>
</li>
<li id="cite_note-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-33">↑</a></span> <span class="reference-text">Reumann: <i>Halfmanns Schrift …</i>, S. 153.</span>
</li>
<li id="cite_note-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-34">↑</a></span> <span class="reference-text">Semper, S. 107. Halfmanns scharfe Bemerkung: „Weil das Alte Testament eine Heilige Schrift der Kirche ist, kann allein die Kirche seinen Sinn recht erfassen und ausdeuten. Alle andern Ausdeutungen, die nicht aus dem Raum der Kirche stammen, sind sinnentstellend, verkehrt, unverständig und böswillig“ (S. 4), richtet sich ausweislich des Zusammenhangs eindeutig gegen die Nationalsozialisten. Von der jüdischen Deutung der Schrift sagt er später sehr viel milder: „Darum ist Jesus Christus der Schlüssel zum Verständnis des Alten Testaments, der hineinpaßt in die Lücke, die im Alten Testament noch offen geblieben ist, wie der Schlüssel ins Schloß. … Die Juden lesen das Alte Testament <i>ohne</i> den Schlüssel Jesus Christus, die Christen lesen es <i>mit</i> dem Schlüssel Jesus Christus. … Nun behauptet die Kirche: wir Christen haben das allein richtige Verständnis des Alten Testaments, ihr Juden aber habt ein falsches Verständnis. …“ (S. 6 f.)</span>
</li>
<li id="cite_note-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-35">↑</a></span> <span class="reference-text">In der Frage der kirchenrechtlichen Stellung Getaufter jüdischer Herkunft wurde die radikal deutsch-christliche Lösung vermieden und für Schleswig-Holstein eine Sonderregelung getroffen, die auch die Billigung der Bekennenden Kirche in Schleswig-Holstein fand. Vgl. dazu die Zusammenstellung von Peter Godzik auf <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.geschichte-bk-sh.de/fileadmin/user_upload/Themen/Taufe_der_Christen_juedischer_Herkunft.pdf">geschichte-bk-sh.de</a>. Altbischof <a href="Karl_Ludwig_Kohlwage" title="Karl Ludwig Kohlwage">Karl Ludwig Kohlwage</a> zu den gegen Halfmann erhobenen Anwürfen: „Aber dass Halfmann in Übereinstimmung mit der BK, ausgehend von dieser Schrift, den Ausschluss von Christen jüdischer Herkunft aus der Kirche betrieben und ihre Taufe annulliert habe, ist und bleibt eine böse Verleumdung.“ (Vortrag in Breklum am 3. Februar 2015, abgedruckt in: <i>Forum. Mitteilungsblatt der Vereine der Pastorinnen und Pastoren im Bereich der Nordkirche</i>, Nr. 76, Mai 2015, S. 23; jetzt in: <i>„Was vor Gott recht ist“ ... Dokumentation einer Tagung in Breklum 2015</i>, S. 33)</span>
</li>
<li id="cite_note-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-36">↑</a></span> <span class="reference-text">Semper, S. 108.</span>
</li>
<li id="cite_note-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-37">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="http://www.geschichte-bk-sh.de/index.php?id=379">http://www.geschichte-bk-sh.de/index.php?id=379</a></span>
</li>
<li id="cite_note-shz_2008-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-shz_2008_38-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.shz.de/artikel/artikel/halfmann-erkenntnisse-ueber-einen-ex-bischof.html">Halfmann – Erkenntnisse über einen Ex-Bischof</a><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotdeadurl.invalid/http://www.shz.de/artikel/artikel/halfmann-erkenntnisse-ueber-einen-ex-bischof.html">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.shz.de/artikel/artikel/halfmann-erkenntnisse-ueber-einen-ex-bischof.html">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Toter Link/www.shz.de</span> <small>(Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2023. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/http://www.shz.de/artikel/artikel/halfmann-erkenntnisse-ueber-einen-ex-bischof.html">Suche in Webarchiven</a>)</small>&nbsp;<small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small> auf shz.de (Artikel vom 17. Februar 2009)</span>
</li>
<li id="cite_note-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-39">↑</a></span> <span class="reference-text">Semper, S. 106. Dass auch eine gänzlich andere Stellungnahme zur Judenfrage zeitgeschichtlich möglich war im Rahmen der Bekennenden Kirche, zeigt die von Elisabeth Schmitz 1935/36 vorgelegte Denkschrift <i>Zur Lage der deutschen Nichtarier</i>, die vertraulich an leitende Persönlichkeiten der Bekennenden Kirche geschickt wurde (abgedruckt in: Manfred Gailus: <i>Mir aber zerriss es das Herz ...</i>, S. 223–252). Ob Halfmann diese Denkschrift kannte und bewusst anders schrieb, ist unbekannt.</span>
</li>
<li id="cite_note-40"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-40">↑</a></span> <span class="reference-text">Nordelbisches Kirchenarchiv, 98.04, NL Halfmann, B IX, Nr. 179, Schreiben der Reichsschrifttumskammer an den Vorsitzenden der Breklumer Volksmission vom 12. Apr. 1937, und Nr. 180, Schreiben der Kanzlei der DEK an Halfmann vom 21. Apr. 1937.</span>
</li>
<li id="cite_note-41"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-41">↑</a></span> <span class="reference-text">Zankel: <i> Ich kann ...</i>, S. 128.</span>
</li>
<li id="cite_note-42"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-42">↑</a></span> <span class="reference-text">Zankel: <i>Ich kann ...</i>, S. 129 f. Dort auch die hier nicht wiedergegebenen Quellenangaben.</span>
</li>
<li id="cite_note-43"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-43">↑</a></span> <span class="reference-text">Die bloße Wiederholung der fatalen Pauschalisierung „<i>die</i> Juden“ noch im Jahr 1960 schmerzt. Elisabeth Schmitz hatte schon 1950 dringend gebeten: „Rettet den Menschen, das heißt vor allem: <i>Seht</i> den Menschen! Sagt nicht immer: <i>Die</i> Franzosen, <i>die</i> Polen, <i>die</i> Juden, <i>die</i> Arbeiter, <i>die</i> Kapitalisten. Lernt den Menschen kennen, den Einzelnen, auch den Fremden, ehrt ihn darin, daß ihr freundlich zu ihm seid, auch den Schwachen und Verachteten gegenüber.“ (Manfred Gailus: <i>Mir aber zerriss es das Herz ...</i>, S. 261)</span>
</li>
<li id="cite_note-44"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-44">↑</a></span> <span class="reference-text">Zankel: <i>Ich kann ...</i>, S. 133.</span>
</li>
<li id="cite_note-45"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-45">↑</a></span> <span class="reference-text">Halfmann: <i>Predigten, Reden, Aufsätze, Briefe …</i>, S. 142.</span>
</li>
<li id="cite_note-46"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-46">↑</a></span> <span class="reference-text">Reumann: <i>Halfmanns Schrift …</i>, S. 158 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-47"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-47">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/456185615">456185615</a></span></span>
</li>
<li id="cite_note-48"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-48">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/457820268">457820268</a></span>; <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/457820276">457820276</a></span>; <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/810448874">810448874</a></span></span>
</li>
<li id="cite_note-49"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-49">↑</a></span> <span class="reference-text">„Im Jahr 1870 begann Pastor <a href="Christian_Jensen_(Missionar)" title="Christian Jensen (Missionar)">Christian Jensen</a> seine publizistische Arbeit mit der Herausgabe des <i>Sonntagsblatt fürs Haus</i>. Als er 1873 Pastor in Breklum wurde, begann eine beispiellose Anzahl von Gründungen, die Breklum zum Mittelpunkt der pietistischen Bewegung in Norddeutschland machte: 1875 gründete er die „Christliche Buchhandlung“ und kaufte die Druckerei von Hermann Goos. Im Jahr 1886 entstand die Heidenmission mit Missionaren für Indien, es folgten eine Zeitung, ein christliches Gymnasium; er bildete Pastoren für Amerika aus; die letzte Gründung war ein Krankenhaus für psychosomatische Leiden 1900. 1901 starb Pastor Christian Jensen. Die Familie der jetzigen Inhaber ist seit 1928 der Arbeit mit dem Werk Christian Jensens verbunden. Durfte beim Verkauf des Christian Jensen Verlages auf Intervention der Familie der Name nicht mehr fortgeführt werden, setzte Manfred Siegel auf den Bezug zur geistlichen Haltung in Breklum. Diesen Auftrag, gedrucktes Wort zu produzieren und zu verbreiten, sehen wir auch heute als unsere Verpflichtung, deshalb nennen wir uns <i>breklumer.verlag</i> und <i>breklumer.de</i>.“ <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20170407143559/http://www.breklumer.de/shop/shop_content.php?coID=999&amp;MODsid=d7n9j0ojjm3kkv17gb451649u4">(online auf breklumer.de)</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.breklumer.de%2Fshop%2Fshop_content.php%3FcoID%3D999%26MODsid%3Dd7n9j0ojjm3kkv17gb451649u4">Originals</a></span> vom 7. April 2017 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.breklumer.de/shop/shop_content.php?coID=999&amp;MODsid=d7n9j0ojjm3kkv17gb451649u4">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.breklumer.de/shop/shop_content.php?coID=999&amp;MODsid=d7n9j0ojjm3kkv17gb451649u4">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.breklumer.de</span></span>
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<li id="cite_note-50"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-50">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/840889941">840889941</a></span>; <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/810201704">810201704</a></span>; <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/840717636">840717636</a></span>; <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/881271217">881271217</a></span>; <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/880937548">880937548</a></span></span>
</li>
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